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Zum Abschluss des Themas' "Freiheit" sollen wir als Hausaufgabe nochmal darüber nachdenken,was wir unter Freiheit verstehen. Für mich bedeutet Freiheit,die Möglichkeit zu haben,das zu tun,was man will. Natürich werden wir bei unseren Entscheidungen determiniert, aber ich finde, dass wir trotzdem nicht in unserer Freiheit eingeschränkt sind,weil wir gerade durch diese äußeren Umstände/Motive Entscheidungen treffen, die für uns richtig sind.(Der Verstand sagt uns,was das Beste für uns ist.)
In der heutigen Stunde haben wir wieder einmal eine neue Theorie über die Willensfreiheit durchgenommen.Dazu haben wir einen Text von Peter Bieri bekommen,der besagt,dass man sich die Freiheit, etwas zu wollen,erstmal erarbeiten muss. Um sich diese zu erarbeiten,geht man am besten in drei Schritten vor.1.Schritt:(1.Dimension)->Man fragt sich selber spontan,was man will.(Ohne wirklich nachzudenken)2.Schritt:(2.Dimension)->Man überlegt,warum man gerade das will.(Verständnis des eigenen Willen)3.Schritt:(3.Dimension)->Man bewertet den eigenen Willen und wägt Vor-und Nachteile ab.(Ist es also jetzt richtig,gerade DAS zu wollen?Ist der Wille richtig oder falsch??)Nach Bieri hat man sich die Freiheit,etwas zu wollen,dann angeeignet,wenn man diese drei Dimensionen befolgt hat.Das haben wir anhand eines Beispiels einmal angewendet. Ein Schüler der 10.Klasse (Tim)muss sich langsam entscheiden,ob er nach der 10.Klasse lieber eine Lehre machen möchte oder ob er weiter zur Schule geht und somit das Abitur bekommt. Wenn er jetzt nach Bieri's Schritten vorgehen würde,müsste er sich zuerst einmal ganz spontan, ohne an die Folgen zu denken,fragen,was er lieber machen würde.Dann denkt er darüber nach WARUM er das lieber möchte.Im letzten Schritt überlegt er,welche Vor-und Nachteile diese Entscheidung für ihn hätte,also ob die Entscheidung für ihn richtig ist ode nicht.Somit hat er nach Bieri's Ansicht die Willensfreiheit erlangt.Eigentlich würde das ja dann wieder heißen,dass wir nicht frei wären oder??Weil in der letzten Dimension entscheiden wir wieder,ob der Wille vernünftig ist oder nicht.Dadurch überlegt Tim zum Beispiel,wie er bisher in der Schule war und ob es ihm Spaß macht in die Schule zu gehen.Das würde doch wieder heißen,dass man durch äußere Umstände und Motive entscheidet,ob der Wille,den wir haben,auch wirklich gut für uns ist.Also ist es och eigentlich wieder der Determinsmus,der uns dazu bringt,etwas zu wollen oder eben NICHT zu wollen.Das heißt,dass wir in unseren Entscheidungen nicht frei sind,wenn wir nach den Prinzipien von Bieri vorgehen.(??)
In der letzten Stufe haben wir einen Text von Harry G. Frankfurt bekommen, in der wieder eine neue Theorie über "Freiheit" und "eigener Wille" aufgestellt wurde.Diese besagt, dass wir neben unserem Willen den Willen zweiter Stufe haben.(Also Volition zweiter Stufe)Das heißt, wir haben einen Willen/ Wunsch, der unseren eigentlichen Willen bestimmt. Also dieser steht über unserem Willen. Diese Volitionen zweiter Stufe werden auch wieder durch irgendwelche Umstände oder Motive beeinflusst. Man kann also nicht wollen, was man will und ist demnach nicht frei. Zum Beispiel, wenn jemand verliebt ist und das aber nicht auf Gegenseitigkeit beruht, kann derjenige sich nicht einfach aussuchen, diese Person NICHT zu wollen. Der Wille zweiter Stufe ist eigentlich dagegen (die Vernunft). Aber man will es halt doch, weil man es nicht beeinflussen kann. Frankfurt sagt also, dass man nur frei ist, wenn der Wille zweiter Stufe mit dem eigentlichen Willen übereinstimmt.Das alles ist auch vergleichbar mit einem Süchtigen. Der Raucher will nicht rauchen ( das sagt die Volition zweiter Stufe->Vernunft:es ist nicht gesund) aber eigentlich will er es doch, weil er süchtig danach ist und das kann er wieder nicht beeinflussen. Das heißt, sein Wille ist nicht frei, weil dieser durch die Sucht(also dem eigentlichen Willen)bestimmt wird.Ich hoffe das ist richtig xD...
Das Thema der heutigen Philosophiestunde war wieder einmal das Freiheitsproblem.Wir haben einen Text bekommen, in dem beschrieben wurde, wie es wäre, wenn der Wille von uns getrennt, also nicht mehr durch uns beeinflussbar, wäre. Dadurch könnten wir zum Beispliel keine Entscheidungen mehr selbrüer treffen, weil der Wille (also nicht mehr UNSER Wille) unsere Handlungen bestimmt. Das hätte sehr negative Folgen für uns, weil wir so zum Beispiel nicht mehr durch Fehler und Erfahrungen lernen könnten. Der Wille würde also nur durch sowas wie "Zufall" handeln.Diese Theorie ist dann praktisch genau das Gegenteil des Determinismus.Determinismus--->Wir werden durch unsere Erfahrungen und andere äußere Umstände beeinflusst.Zufall--->Der Wille steht über uns und gehört nicht mehr zu uns, sondern handelt einfach so ohne zu lernen oder ähnliches.
In der Stunde am 01.04. haben wir wieder über das Thema Freiheit gesprochen. Diesmal haben wir einen Text über einen Mann mit dem Namen Raskolnikov gelesen, der eine Pfandleiherin mit einer Axt erschlagen hat. Der Mörder war sehr arm und ist sowieso schon in sehr schlechten Verhältnissen aufgewachsen, was wahrscheinlich großen Einfluss auf die Entscheidung hatte, den Mord zu begehen.Dann haben wir einen Dialog zwischen dem Hirnforscher Markowitsch und dem Sozialwissenschaftler Raemtsma gelesen, in dem darüber diskutiert wird, ob der Täter wirklich selber für die Tat verantwortlich war oder nicht. Auf der einen Seite war die Entscheidung frei, weil er nicht direkt von anderen beeinflusst und zu der Tat gezwungen wurde, sondern es war seine eigene Entscheidung, zu der unschuldigen Pfandleiherin zu gehen und sie zu ermorden. Er hätte es also nicht machen MÜSSEN. Auf der anderen Seite aber hat er nicht aus freiem Willen gehandelt, weil er bettelarm war und sowieso nichts zu verlieren hatte. Außerdem wurde er vielleicht von seinem Gehirn dazu gebracht, den Mord zu begehen und seine (vielleicht Krankhafte) Persönlichkeit hat ihn dazu gzwungen. Ein weiteres Argument für die Unschuld des Täters ist, dass er vielleicht früher so erzogen wurde, sofort mit Gewalt vorzugehen und dies auch so weitermacht. Dann wäre er nicht unbedingt selber Schuld, weil seine Situation aussichtslos war.
In der Stunde am 26.03. haben wir wieder mal über das Thema Freiheit und Unfreiheit gesprochen. Dafür sollten wir uns in 3-er Gruppen zusammensetzen und darüber diskutieren, was es für Folgen hätte,wenn wir nicht frei wären. Zum Beispiel hätten wir auf nichts mehr Einfluss und alles ist vorbestimmt.Kein Mensch wäre ein eigenes Individuum. Darüber hinaus gab es noch weitere Aspekte, die wir zusammen besprochen haben, wie zum Beispiel, dass es keine Veränderungen und kein Lernen meh geben würde.
In der Stunde am 25.03. haben wir uns wieder über die Frage, ob wir frei snd oder nicht, Gedanken gemacht.Werden wir von irgendwas beeinflusst usw?Dazu haben wir uns ein Experiment von Benjamin Libet angeschaut.Es war ein ziemlich einfaches Experiment,welches auch zum Nachdenken angeregt hat.Es ging darum, dass ein Mensch einfach nur den Finger heben sollte.Dabei kam heraus, dass das Gehirn anscheinend vor der Bewegung wusste, dass er den Finger hebt, aber der bewusste Entschluss erst viel später kam.Das fand ich am Interessantesten.Also sind wir praktisch sowas wie Roboter, die von unserem Gehirn gesteuert werden??