In der Stunde am 01.04. haben wir wieder über das Thema Freiheit gesprochen. Diesmal haben wir einen Text über einen Mann mit dem Namen Raskolnikov gelesen, der eine Pfandleiherin mit einer Axt erschlagen hat. Der Mörder war sehr arm und ist sowieso schon in sehr schlechten Verhältnissen aufgewachsen, was wahrscheinlich großen Einfluss auf die Entscheidung hatte, den Mord zu begehen.Dann haben wir einen Dialog zwischen dem Hirnforscher Markowitsch und dem Sozialwissenschaftler Raemtsma gelesen, in dem darüber diskutiert wird, ob der Täter wirklich selber für die Tat verantwortlich war oder nicht. Auf der einen Seite war die Entscheidung frei, weil er nicht direkt von anderen beeinflusst und zu der Tat gezwungen wurde, sondern es war seine eigene Entscheidung, zu der unschuldigen Pfandleiherin zu gehen und sie zu ermorden. Er hätte es also nicht machen MÜSSEN.
Auf der anderen Seite aber hat er nicht aus freiem Willen gehandelt, weil er bettelarm war und sowieso nichts zu verlieren hatte. Außerdem wurde er vielleicht von seinem Gehirn dazu gebracht, den Mord zu begehen und seine (vielleicht Krankhafte) Persönlichkeit hat ihn dazu gzwungen. Ein weiteres Argument für die Unschuld des Täters ist, dass er vielleicht früher so erzogen wurde, sofort mit Gewalt vorzugehen und dies auch so weitermacht. Dann wäre er nicht unbedingt selber Schuld, weil seine Situation aussichtslos war.
Was ist meiner Meinung nach Freiheit?
vor 17 Jahren
Du hast dich sehr deutlich, präzise und kurz ausgedrückt. Es ist alles aufgeschrieben, was wir alles im Unterricht diskutiert haben. Fast alle Argumente, die wir im Untericht durchgenommen hatten und an die Tafel geschrieben hatten, hast du aufgelistet und gut formuliert. Du könntest auch noch schreiben, was du nicht verstanden hast (oder hast du alles verstanden?:) ). Aber sonst Super!
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